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Kategorie · Trinkwasserbehälter – Hygienische Trinkwasserspeicherung für Gebäude, Gewerbe & Industrie

Trinkwasserbehälter Roth Gebäudetanks & AquaBank® – 200 bis 15.000 Liter · KTW/DVGW · lebensmittelecht

Trinkwasserbehälter für hygienische und sichere Wasserspeicherung – zertifiziert und lebensmittelecht. Zwei Systeme: Roth Trinkwassertanks für die stationäre Gebäudeaufstellung (750–2000 L, KTW-Leitlinie und DVGW W270 zertifiziert, grünes PE für enge Kellerräume) und AquaBank® Trinkwasserspeicher für Gewerbe und Industrie (200–15.000 L, UV-beständig, Attest NIZP-PZH, 5 Jahre Garantie).

✅ 200 bis 15.000 Liter ✅ KTW-Leitlinie · DVGW W270 ✅ Lebensmittelechtes PE ✅ Roth · AquaBank® · 5 J. Garantie

Roth Trinkwassertanks – für Kelleraufstellung

Die Roth Trinkwassertanks (750–2000 L) sind für die stationäre oberirdische Aufstellung in Gebäuden konzipiert – mit schmalem Grundriss (720–730 mm breit) ideal für enge Technikräume und Keller. Aus sortenreinem, geprüftem grünem PE gefertigt – lichtundurchlässig gegen Algenwachstum. Zertifiziert nach KTW-Leitlinie UBA und DVGW-Arbeitsblatt W270.

AquaBank® – für Gewerbe, Industrie & Außenaufstellung

Die AquaBank® Trinkwasserspeicher (200–15.000 L) sind für den gewerblichen Einsatz in Industrie, Bau, Handwerk und Landwirtschaft ausgelegt – UV-beständig für Innen- und Außenaufstellung. Lebensmittelechtes PE, zertifiziert mit Attest NIZP-PZH. Wartungsöffnung 4", Entleerungsstutzen 1" mit Kugelventil, 5 Jahre Garantie auf den Tank.

Zertifizierungen – was sie bedeuten

Für Trinkwassertanks gelten besondere Anforderungen: Das Material darf keine gesundheitsschädlichen Stoffe ins Wasser abgeben. Die KTW-Leitlinie (Kunststoffe im Trinkwasserbereich) des Umweltbundesamtes und das DVGW-Arbeitsblatt W270 regeln die mikrobiologischen und chemischen Anforderungen in Deutschland. Das Attest NIZP-PZH ist die polnische Lebensmittelsicherheitszertifizierung. Beide Systeme bestätigen die Lebensmitteltauglichkeit des verwendeten PE.

Einsatzbereiche

Trinkwasserbehälter werden eingesetzt für: Notwasserreserven in Gebäuden (Betriebe, Landwirtschaft), Baustellen ohne Wasseranschluss, mobile Wasserversorgung für Veranstaltungen, Regionen mit schwankender Trinkwasserversorgung, Katastrophenschutz und Notfallvorsorge sowie als Pufferspeicher in der Lebensmittelproduktion und im Handwerk.

Trinkwassertanks richtig auswählen – Normen, Material & Einsatz

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Roth Gebäudetank oder AquaBank®?

Roth Gebäudetank: schmal (720–730 mm), hoch (1600–1650 mm), für enge Keller und Technikräume, stationär, Innenaufstellung, bis 2000 L. Zertifiziert nach deutschen Normen KTW + DVGW W270. AquaBank®: Vielzahl von Formen und Größen (200–15.000 L), UV-beständig für Innen- und Außenaufstellung, gewerblich robust, internationale Zertifizierung NIZP-PZH, 5 Jahre Garantie. Für Außenaufstellung oder Volumen über 2000 L immer AquaBank®.

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Was bedeutet KTW-Leitlinie?

Die KTW-Leitlinie (Kunststoffe im Trinkwasserbereich) ist die Zulassungsempfehlung des Umweltbundesamtes für Kunststoffe, die mit Trinkwasser in Berührung kommen. Geprüft werden: Migration chemischer Stoffe ins Wasser, Geruchs- und Geschmacksneutralität sowie mikrobiologische Unbedenklichkeit. Ein nach KTW geprüfter Tank gibt keine gesundheitsschädlichen Stoffe an das Trinkwasser ab – Voraussetzung für alle in Deutschland genutzten Trinkwasserbehälter.

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Was bedeutet DVGW W270?

Das DVGW-Arbeitsblatt W270 prüft, ob das Material das Wachstum von Keimen und Biofilmen begünstigt. Ein W270-konformes Material hemmt Bakterienwachstum und stellt sicher, dass die Trinkwasserqualität auch bei längerer Lagerung erhalten bleibt. Für stationäre Trinkwasserspeicher in Deutschland ist diese Prüfung entscheidend.

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Wie lange kann Trinkwasser gespeichert werden?

In einem sauberen, lichtundurchlässigen, lebensmittelecht zertifizierten Behälter kann Leitungswasser bei kühler Lagerung (unter 15°C) bis zu 6–12 Monate gelagert werden. Wärme und Licht begünstigen Keimwachstum und verkürzen die Haltbarkeit erheblich. Die grüne Farbe der Roth-Tanks und die lichtundurchlässige Bauweise der AquaBank® blockieren Licht und verhindern Algenwachstum. Für längere Lagerung regelmäßig Wasserqualität prüfen und den Behälter jährlich reinigen.

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Anschlüsse & Installation

Die Roth Gebäudetanks haben: Stutzen DN 100 stirnseitig, 2× Schraubanschluss 2" Innengewinde oben, Flanschanschluss Boden. Die AquaBank® hat: Wartungsöffnung 4", Gewindestutzen 2" oben, Entleerungsstutzen 1" mit Kugelventil, Entlüftungsfilter. Für die Leitungsanbindung sind stets Absperrventile und Rückflussverhinderer zu empfehlen. Bei Nutzung als Notwasserreserve reicht oft eine einfache Tauchpumpe.

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Trinkwassertank nicht für Regenwasser nutzen

Trinkwassertanks und Regenwassertanks dürfen nicht gemischt verwendet werden. Ein Regenwassertank ist nicht nach KTW/DVGW W270 zertifiziert und für Trinkwasser ungeeignet – auch wenn er aus ähnlichem PE besteht. Getrennte Leitungssysteme, klare Kennzeichnung und separate Tanks für Trink- und Betriebswasser sind Pflicht nach TrinkwV.

Häufige Fragen zu Trinkwasserbehältern

Ein Trinkwassertank ist aus lebensmittelechtem, zertifiziertem PE gefertigt, das keine gesundheitsschädlichen Stoffe ans Wasser abgibt. In Deutschland müssen Trinkwassertanks die KTW-Leitlinie des Umweltbundesamtes und das DVGW-Arbeitsblatt W270 erfüllen – chemische Unbedenklichkeit, Geruchs- und Geschmacksneutralität und keine Begünstigung von Keimwachstum. Ein normaler Regenwasser- oder Industrietank erfüllt diese Normen nicht und darf nicht zur Trinkwasserlagerung verwendet werden.
In einem sauberen, lichtundurchlässigen, zertifizierten Trinkwassertank kann frisches Leitungswasser bei kühler Lagerung (unter 15°C) bis zu 6–12 Monate gelagert werden. Bei wärmerer Lagerung (über 20°C) können sich Keime schneller vermehren – hier die Lagerzeit auf 2–4 Monate begrenzen. Der Tank muss vor der Befüllung gründlich gereinigt sein, das Wasser sollte frisch aus der Leitung kommen, und der Behälter muss lichtundurchlässig sein, um Algenwachstum zu verhindern. Für Langzeitspeicherung regelmäßig eine Wasserprobe entnehmen.
KTW-Leitlinie (Kunststoffe im Trinkwasserbereich): Die Empfehlung des Umweltbundesamtes regelt, welche Kunststoffe für den Kontakt mit Trinkwasser zugelassen sind. Sie prüft die Migration chemischer Substanzen ins Wasser und stellt sicher, dass Geruch und Geschmack nicht beeinträchtigt werden. DVGW W270: Das Arbeitsblatt des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches prüft, ob ein Material das Wachstum von Mikroorganismen im Trinkwasser begünstigt. Beide Zertifizierungen zusammen sind der Nachweis für die Trinkwassertauglichkeit eines Behälters in Deutschland.
Die Roth Gebäudetanks (750–2000 L) sind für die Innenaufstellung im Gebäude ausgelegt und nicht für Dauerausseneinsatz unter UV-Strahlung geeignet. Die AquaBank® ist ausdrücklich UV-beständig und für die Außenaufstellung geeignet. Bei Außenaufstellung ist Frostsicherheit zu beachten: Trinkwasser darf nicht einfrieren, da es sonst unbrauchbar wird und der Tank beschädigt werden kann. Im Freien empfiehlt sich eine Isolierung oder die Wahl eines frostfreien Standorts.
Trinkwassertanks sollten mindestens jährlich gereinigt werden: 1. Tank vollständig entleeren. 2. Mit sauberem Wasser ausspülen. 3. Mit einem für Trinkwasser zugelassenen Desinfektionsmittel (z.B. Natriumhypochlorit 0,1–0,5%) befüllen und mehrere Stunden einwirken lassen. 4. Mindestens dreimal mit frischem Trinkwasser nachspülen bis kein Chlorgeruch mehr wahrnehmbar ist. Die Wartungsöffnung (4" bei AquaBank®, Ø 150–400 mm bei Roth) ermöglicht den Zugang für Schwamm oder Bürste. Niemals normale Haushaltsreiniger verwenden.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, mindestens 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag für einen Zeitraum von 10 Tagen vorzuhalten – das entspricht 20 Litern pro Person Mindestvorrat. Mit Kochen und Grundhygiene: 15 Liter pro Person und Tag. Ein 750-L-Roth-Trinkwassertank deckt die Grundversorgung (2 L/Person/Tag Trinken) für eine 4-köpfige Familie für fast 100 Tage. Gewerbliche Betriebe sollten mindestens einen Tagesbedarf als Reserve vorhalten.

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