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Kategorie · Abwassertanks & Sammelgruben – Regenwasser & Abwasser unterirdisch speichern

Abwassertanks & Sammelgruben 900 bis 5000 Liter · Monobloc · Twinbloc · Rund · PLUS – von Roth

Unterirdische Kunststoff-Sammelgruben und Fäkalientanks von Roth für die Sammlung von Abwasser, Regenwasser und Fäkalien – als wasserdichter Ersatz für herkömmliche Kleinkläranlagen und Sickergruben ohne Kanalanbindung. In vier Bauformen: Monobloc (einteilig, 900 L), Twinbloc (zweiteilig, 1500–5000 L), Rund (2000–3000 L) und PLUS (optimierte Rechteckform, 2000–3000 L). Alle inklusive Schacht und Deckel.

✅ 900 bis 5000 Liter ✅ Monobloc · Twinbloc · Rund · PLUS ✅ Schacht DN 200 · DN 300 · DN 600 ✅ Alle Roth · Lieferzeit 2–5 Tage

Monobloc & Twinbloc – einteilig & zweiteilig

Der Monobloc (900 L) ist ein einteiliger Tank für kleinere Anlagen. Die Twinbloc-Bauform (1500–5000 L) besteht aus zwei Halbschalen, die vor Ort zusammengesetzt werden – das ermöglicht den Transport durch enge Zugangswege und Türen, die ein einteiliger Behälter dieser Größe nicht passieren würde. Beide Bauformen werden vollständig eingegraben.

Rund & PLUS – klassisch & optimiert

Die runden Fäkalientanks (2000–3000 L) bieten durch ihre zylindrische Form besonders gute Druckverteilung im Erdreich und sind robust gegen Bodendruck. Die PLUS-Bauform ist rechteckig optimiert und nutzt das Erdvolumen besonders effizient bei geringerer Einbautiefe. Beide Varianten werden vollständig unter der Geländeoberkante eingebaut.

Schachtgröße – DN 200, DN 300 oder DN 600

Der Domschacht ist der Zugang zum Tank für Entleerung, Inspektion und Wartung. DN 200 ist ein kleiner Zugriffsschacht für Pumpen und Schläuche. DN 300 bietet etwas mehr Zugangsgröße. DN 600 ist ein großer Schacht – bei Bedarf begehbar oder für bequemen Pumpen- und Werkzeugzugang. Die Schachthöhe ist individuell kürzbar und an die Einbautiefe anpassbar.

Wofür werden Sammelgruben eingesetzt?

Sammelgruben und Abwassertanks werden dort eingesetzt, wo kein Anschluss an die öffentliche Kanalisation besteht – auf landwirtschaftlichen Anwesen, Wochenendhäusern, Baustellen und in abgelegenen Betrieben. Sie sammeln Schmutz- und Fäkalwasser dicht, das dann regelmäßig per Saugwagen entleert wird. Als geschlossene Systeme sind sie eine wasserdichte Alternative zu versickerungsfähigen Anlagen.

Die richtige Sammelgrube für Ihren Standort

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Welche Bauform ist die richtige?

Monobloc: einteilig, 900 L – für kleine Anlagen mit direktem Kranabsetzen. Twinbloc: zweiteilig, 1500–5000 L – wird vor Ort montiert, passt durch enge Zugänge. Rund: zylindrisch, 2000–3000 L – besonders druckstabil gegen Erdreich. PLUS: rechteckig optimiert, 2000–3000 L – flacherer Einbau, effiziente Raumnutzung. Entscheidend: Zugangsweg zum Einbauort und verfügbare Einbautiefe.

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Welches Volumen brauche ich?

Als Faustregel gilt: Eine Person erzeugt ca. 150–200 Liter Abwasser pro Tag. Für einen 4-Personen-Haushalt ohne Kanalanschluss wären das ca. 600–800 Liter täglich. Bei wöchentlicher Entleerung: mindestens 4200–5600 Liter Nutzvolumen. Für Ferienhäuser mit seltenerer Nutzung und Entleerung kann ein kleinerer Tank ausreichend sein. Die Behördenzulassung schreibt das Mindestvolumen je nach Nutzungsart vor.

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DN 200 oder DN 600 – welcher Schacht?

DN 200: kleiner Schacht, ausreichend für Absaugschlauch und Tauchpumpe – Standard für die meisten Anlagen. DN 300: etwas mehr Zugangsfläche für Werkzeuge und Inspektionskameras. DN 600: großer Schacht, bequemer Zugang, bei tief eingebauten Tanks empfohlen, bei Bedarf begehbar. Die Schachthöhe ist ab Werk kürzbar und wird auf die tatsächliche Einbautiefe angepasst.

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Einbau – was ist zu beachten?

Kunststoff-Sammelgruben werden vollständig eingegraben – der Boden muss tragfähig sein, das Grundwasser darf die Unterkante des Tanks nicht dauerhaft erreichen. Der Tank wird auf einem Betonbett abgesetzt und ringsum mit Magerbeton oder geeignetem Füllmaterial verfüllt. Der Schacht wird auf die Geländeoberkante ausgerichtet. Einbau und Abnahme durch einen Fachbetrieb – viele Gemeinden verlangen eine behördliche Abnahme.

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Genehmigung & Vorschriften

Der Bau einer Sammelgrube ist in Deutschland genehmigungspflichtig – zuständig ist das örtliche Bauamt oder die Untere Wasserbehörde. Die Sammelgrube muss dicht sein, regelmäßig entleert werden und darf keine Verbindung zum Untergrund haben. Vorschriften: § 55 WHG (Wasserhaushaltsgesetz), Landeswassergesetze, AwSV sowie lokale Satzungen der Gemeinde. Vor der Bestellung immer behördliche Anforderungen am Standort klären.

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Entleerung & Betrieb

Eine Sammelgrube muss regelmäßig per Saugwagen entleert werden – wie oft hängt vom Volumen und der Nutzungsintensität ab. In der Regel schreibt die Gemeinde einen Entsorgungsvertrag mit einem zugelassenen Entsorgungsunternehmen vor. Ein Füllstandsmelder oder Signalleuchte am Schacht zeigt rechtzeitig vor der Überfüllung an, dass Entleerung nötig ist. Kosten: ca. 150–400 € pro Entleerung je nach Region und Volumen.

Häufige Fragen zu Abwassertanks & Sammelgruben

Eine Sammelgrube (auch Fäkalientank oder Abwassertank) ist ein vollständig dichter, unterirdischer Behälter zur Sammlung von Schmutz- und Fäkalwasser. Sie wird eingesetzt wenn kein Anschluss an die öffentliche Kanalisation vorhanden ist – typisch für Ferienhäuser, Jagdhütten, landwirtschaftliche Gebäude, abgelegene Betriebe und Baustellen. Im Gegensatz zur Kläranlage reinigt die Sammelgrube das Abwasser nicht, sondern sammelt es vollständig dicht – es wird regelmäßig per Saugwagen entleert.
Monobloc: einteiliger Behälter – wird als Ganzes per Kran in die Baugrube eingesetzt. Kompakt (900 L), einfacher Einbau. Twinbloc: zweiteiliger Behälter aus zwei Halbschalen – wird getrennt transportiert und vor Ort in der Baugrube zusammengesetzt. Der entscheidende Vorteil: deutlich größere Volumina (1500–5000 L) sind auch durch enge Zugangswege, Gartentore und schmale Zufahrten transportierbar, durch die ein einteiliger 5000-L-Tank nicht passen würde.
Ja – in Deutschland ist der Bau einer Sammelgrube grundsätzlich genehmigungspflichtig. Zuständig ist das örtliche Bauamt oder die Untere Wasserbehörde. Die Anforderungen variieren je nach Bundesland und Gemeinde. Gesetzliche Grundlagen: § 55 WHG (Wasserhaushaltsgesetz), Landeswassergesetze, AwSV und kommunale Entwässerungssatzungen. Vor der Planung immer bei der zuständigen Behörde am Standort anfragen. Nach dem Einbau ist in der Regel eine behördliche Abnahme durch einen Fachbetrieb erforderlich.
DN steht für Nennweite (Durchmesser in mm) des Domschachts. Der Domschacht ist der Zugangszylinder, der von der Tankoberkante bis zur Geländeoberkante führt. DN 200 (20 cm Durchmesser): ausreichend für Absaugschlauch und Tauchpumpe, Standard für die meisten Anlagen. DN 300 (30 cm): bequemerer Zugang für Inspektionsgeräte. DN 600 (60 cm): großer Schacht, bei tiefer Einbaulage empfohlen, ermöglicht bequemen Zugang zum Tank. Die Schachthöhe ist kürzbar – sie wird auf die tatsächliche Tiefe der Geländeoberkante angepasst.
Die Entleerungshäufigkeit hängt vom Volumen und der Nutzungsintensität ab. Bei einem 4-Personen-Haushalt (ca. 600–800 L Abwasser/Tag) und einem 3000-L-Tank: Entleerung alle 4–5 Tage. Bei einem Ferienhaus mit gelegentlicher Nutzung kann ein kleinerer Tank mit monatlicher Entleerung ausreichen. Viele Gemeinden schreiben die Entleerungsintervalle vor und verlangen einen Entsorgungsvertrag mit einem zugelassenen Unternehmen. Ein Füllstandsmelder (nicht im Lieferumfang) verhindert unbemerkte Überfüllung.
Grundsätzlich sind Kunststoff-Sammelgruben aus Roth technisch auch für Regenwasser geeignet – sie sind wasserdicht und UV-beständig. Im Regenwasser-Bereich gibt es jedoch spezielle Regenwassertanks mit Filtereinläufen, Überlaufleitungen und Entnahmepumpen für die Gartenbewässerung oder Toilettenspülung. Für die Regenwassernutzung sollte ein dafür ausgelegtes System gewählt werden. Sammelgruben für Abwasser und Regenwasserzisternen sollten nicht gemischt werden, da die Anforderungen und behördlichen Zulassungen unterschiedlich sind.

Die richtige Sammelgrube für Ihren Standort

Unser Fachteam berät Sie kostenlos – zu Volumen, Bauform, Schachtgröße und den behördlichen Anforderungen an Ihrem Standort.

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