Schneeräumgeräte für Gabelstapler Streuwagen STW & Streugerät SH – Sand, Salz & Splitt bis 12m Streubreite
Streuwagen und Streugeräte für den Winterdienst mit dem Gabelstapler – für Sand, Salz und Splitt. Zwei Streuwagen STW (100 und 260 Liter) mit radgetriebenem Streuwerk für einfachen Einsatz auch an Schleppern, und ein hydraulisch angetriebenes Streugerät SH (265 Liter) mit integriertem Rührwerk, verstellbarer Streubreite und Einfahrtaschen für die Gabelzinken.
Streuwagen STW 100 – kompakt & flexibel
Der STW 100 fasst 105 Liter und streut Sand oder Salz bis 6 Meter breit – angetrieben durch die Raddrehung beim Fahren, kein Stromanschluss oder Hydraulik nötig. Er kann an Gabelstapler und kleine Schlepper angehängt werden und eignet sich für kleinere Flächen wie Betriebseinfahrten, Gehwege und Hofbereiche.
Streuwagen STW 260 – für große Flächen
Der STW 260 bietet mit 260 Litern Inhalt und bis zu 12 Meter Streubreite deutlich mehr Kapazität – ideal für große Betriebsgelände, Parkplätze und Zufahrtsstraßen. Ebenfalls radgetrieben und an Stapler und Schlepper anhängbar. Mit 340 kg Tragkraft für volle Befüllung mit schwerem Streugut ausgelegt.
Streugerät SH – hydraulisch & präzise
Das Streugerät SH hängt an den Gabelzinken und wird über die Staplerhydraulik angetrieben – unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit. Das integrierte Rührwerk verhindert Verbacken des Streuguts auch bei feuchtem Salz. Streubreite und Neigungswinkel sind vom Hubgerüst aus einstellbar. Für Sand, Salz und Splitt bis 500 kg Befüllung.
Streubreite & Streugutwahl
Die Streubreite bestimmt, wie viele Fahrspuren pro Überfahrt abgedeckt werden – 6 m (STW 100) für Gehwege und Zufahrten, 9 m (SH) für breite Straßen, 12 m (STW 260) für Parkplätze und Freiflächen. Als Streugut eignen sich Sand, Salz und Splitt – Salz taut Eis schneller, Sand verbessert die Griffigkeit dauerhaft, Splitt ist umweltfreundlicher.
Das richtige Streugerät für Ihren Winterdienst
Streuwagen oder Streugerät?
Der Streuwagen STW wird angehängt und durch die Raddrehung beim Fahren angetrieben – einfach, günstig, auch an Schleppern nutzbar. Das Streugerät SH hängt an den Gabelzinken und läuft über die Staplerhydraulik – unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit, mit Rührwerk und verstellbarer Streubreite. STW für einfachen Einsatz, SH für professionellen, präzisen Winterdienst.
Welche Streubreite brauche ich?
6 m (STW 100): für Gehwege, Einfahrten, enge Betriebswege. 9 m (SH): für Straßen, Zufahrtsstraßen, mittlere Freiflächen. 12 m (STW 260): für Parkplätze, breite Werkswege, große Freiflächen. Als Richtwert: eine Fahrspur einer normalen Zufahrtsstraße ist ca. 3–4 m breit – mit 6 m Streubreite wird eine Fahrspur sicher abgedeckt, mit 12 m werden drei Spuren auf einmal bestreut.
Sand, Salz oder Splitt?
Salz: taut Eis und Schnee chemisch auf – schnelle Wirkung, auch bei Temperaturen bis ca. -15°C. Schädlich für Vegetation und Beton bei Dauergebrauch. Sand: verbessert Griffigkeit sofort ohne Taueffekt – für Gehwege und Bereiche mit empfindlichem Belag. Splitt: umweltfreundlicher als Salz, gute Griffigkeit, muss nach dem Winter aufgekehrt werden. Alle drei Streugüter sind mit den Geräten im Sortiment verarbeitbar.
Antrieb: Raddrehung vs. Hydraulik
Der radgetriebene STW streut proportional zur Fahrgeschwindigkeit – je schneller gefahren wird, desto mehr Streugut wird ausgebracht. Das ist einfach und zuverlässig, aber die Streumenge ändert sich mit der Geschwindigkeit. Das hydraulisch angetriebene SH streut unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit – konstante Streumenge, auch im Stillstand oder bei Langsamfahrt. Für präzisen und gleichmäßigen Winterdienst ist der Hydraulikantrieb überlegen.
Rührwerk – warum wichtig?
Salz und feuchtes Streugut neigen dazu, zu verbacken und zu verklumpen – besonders wenn der Trichter teilgefüllt ist oder das Gerät längere Zeit steht. Ohne Rührwerk verstopft der Auslauf und das Gerät streut ungleichmäßig oder gar nicht mehr. Das integrierte Rührwerk des Streugeräts SH verhindert das zuverlässig und ermöglicht auch den Einsatz von feuchtem oder grobem Streugut ohne Unterbrechungen.
Traglast & Befüllung beachten
Die Tragkraft gibt an, wie schwer das Streugut maximal sein darf. Salz wiegt ca. 900–1000 kg/m³, Sand ca. 1400–1600 kg/m³. Bei vollem STW 100 (105L Sand) sind das bereits ca. 150–168 kg – nah an der Tragkraft von 135 kg. Bei Sand also nicht komplett befüllen. STW 260 (340 kg) und SH (500 kg) haben mehr Reserve. Der Stapler muss zusätzlich das Eigengewicht des Geräts tragen.
Häufige Fragen zu Schneeräumgeräten für Gabelstapler
Das richtige Streugerät für Ihren Winterdienst
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